Herausforderungen für die Nicht-Eisen-Metallurgie

Eine Branche mit einer Vielzahl von Verfahren 

Die Nicht-Eisen-Metallurgie umfasst die Produktion und Rückgewinnung von Nicht-Eisen-Metallen (Aluminium, Kupfer, Blei), die Raffination und das Recycling von Edel- bzw. Halbedelmetallen (Vanadium, Molybdän, Gold, Platin usw.) sowie Röstprozesse zur Aufbereitung von Altkatalysatoren aus der Petrochemie. Die steigende Anzahl von Verfahren zur Rückgewinnung von Altmetallen trägt zur Erhaltung wertvoller Ressourcen bei. 

Minderung von sauren Schadstoffen 

Der Sektor Nicht-Eisen-Metallurgie ist breit aufgestellt und nutzt eine Vielzahl von Verfahren. Bei vielen dieser Verfahren kommt es zu sauren Emissionen aus den Verbrennungsgasen oder aus speziellen Produktionsschritten.

Bei der Herstellung von Sekundäraluminium beispielsweise kommen Schadstoffe (vor allem HCl) aus der Salzschmelze oder aus beschichtetem Schrott. Bei der Aufbereitung von Altkatalysatoren ist die Hauptquelle für Schadstoffe der Schwefelgehalt des Katalysators.

Verschärfte Vorgaben für die Nicht-Eisen-Metallurgie 

Das BVT-Merkblatt der EU-Kommission zu Nicht-Eisen-Metallen tritt im Juli 2020 in Kraft.

 

Was unser Verfahren für die Nicht-Eisen-Metallurgie leisten kann

Unsere Erfahrung zeigt, dass sich mit dem natriumbasierten SOLVAir®-Verfahren saure Luftschadstoffemissionen unkompliziert absenken lassen. So können die Emissionsvorschriften eingehalten werden, vor allem für die von diesen Prozessen freigesetzte Salzsäure (HCl) oder Schwefeloxide (SOx). In diesem Bereich werden derzeit Schadstoffabsenkungen von über 99 Prozent erreicht.

Umfassende Erfahrung in einzelnen Bereichen

SOLVAir®-Verfahren werden umfassend eingesetzt in Bereichen wie:

  • Hütten- und Sekundäraluminium sowie Aluminiumoxid 
  • Schmelzen von Primär- und Sekundärkupfer 
  • Raffination von Vanadium
  • Sekundärblei-Gießereien
  • Zink
  • Eisenlegierungen
  • Regeneration oder Schmelzen von Katalysatoren
     

Vorteile für unsere Kunden aus der Nicht-Eisen-Metallurgie

Positiver Beitrag zum Recycling-Kreislauf

Bestimmte Herstellungsverfahren ermöglichen das Recycling von natriumhaltigen Reaktionsprodukten (NRP) aus der Rauchgasreinigung mit Natriumbicarbonat. Beim Schmelzen von Sekundäraluminium kann das NaCl in der Salzschmelze durch den Reststoff ersetzt werden. Natriumsulfat kann als Läuterungsmittel in der Vanadium-Raffination eingesetzt werden. RESOGYPSE® ist ein Verfahren zur Rückgewinnung der Natriumsulfate.

Einfacher und wirtschaftlicher Betrieb

Im Ergebnis setzen Anlagenbetreiber weniger Rohstoffe ein. Die externe Entsorgung von Reststoffen aus der Rauchgasreinigung entfällt teilweise, was Logistik und Betrieb vereinfacht und Betriebskosten senkt.