Anforderung an Kohlekraftwerke: dauerhafte Einhaltung von Emissionsgrenzwerten

Vorschriften einhalten - und gleichzeitig flexibel sein bei der Wahl der Brennstoffe

Betreiber von Kohlekraftwerken müssen sich den strenger werdenden regionalen und nationalen Emissionsvorschriften anpassen. Ihr Ziel für das nächste Jahrzehnt: Ein nachhaltiger, verlässlicher Anlagenbetrieb unter Einhaltung der Vorschriften bei gleichzeitiger Brennstoff-Flexibilität. 

Behördliche Auflagen für Kohlekraftwerke

Bei der Kohleverstromung werden Schadstoffe emittiert. Für diesen Industriezweig gelten in vielen Regionen strenge behördliche Auflagen, um Belastungen von Umwelt und öffentlicher Gesundheit zu mindern. 

Kohlekraftwerke müssen ihren ökologischen Fußabdruck kontinuierlich verbessern

Der Umstieg von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energien ist ein langwieriger Prozess. Für eine nachhaltigere Energieversorgung müssen Kohlekraftwerke ihren ökologischen Fußabdruck kontinuierlich verbessern. 

Abweichungen bei lokalen gesetzlichen Auflagen für Kohlekraftwerke

Die Auflagen weichen von Region zu Region stark voneinander ab. So gelten in der Europäischen Union die BREF-Dokumente, während in den USA Gesetze wie Clean Air Act, MATS und Regional Haze zu befolgen sind.

coal-fired powerplant

 

Was SOLVAir® für Kohlekraftwerke leisten kann

Direkte Eindüsung in den Abgasstrom

Das SOLVAir®-Verfahren setzt ein speziell konzipiertes Trockensorptionsverfahren ein. Hierbei wird ein natriumbasiertes Sorptionsmittel in den Rauchgasstrom des Kohlekraftwerkes eingedüst.
Das Sorptionsmittel wird platzsparend am Standort gelagert. 

Schnelle Umsetzung, dauerhafte Lösung

Unser bewährtes Verfahren reduziert selektiv saure Luftschadstoffe und bietet unseren Kunden eine dauerhafte Lösung, um nicht nur jetzt, sondern auch zukünftig Emissionsgrenzwerte einzuhalten. Der Zeitaufwand für den Einbau der Anlagenkomponenten ist minimal: Von den ersten Versuchen bis hin zum Abschluss der Installation sind je nach Komplexität nur ein bis zwei Jahre einzuplanen.

Durchgängig bessere Leistungen

Mit unserer Lösung können im Elektrofilter (ESP) Feinstaub und Aerosole besser abgeschieden werden, Emissionen saurer Luftschadstoffe (HCl, SO3, SO2) werden stärker reduziert und die Quecksilberadsorption wird oftmals verbessert,  abhängig von den bestehenden Rauchgasreinigungsanlagen des Kohlekraftwerkes und der Art der verbrannten Kohle. In manchen Fällen verbessert sich auch die Leistung des SCR-Katalysators. 

SOLVAir® und Kohlekraftwerke - die wichtigsten Zahlen

Wir betreuen derzeit über 30 Kohlekraftwerke und fast 60 Kohlekessel mit einer elektrischen Leistung von 200 bis 1.350 Megawatt.

Erreichbare Abscheidegrade mit Elektrofilter:

  • >98 % für HCl
  • >90 % für SO2
  • >95 % für SO3

Weshalb das SOLVAir®-Verfahren anstelle einer kalkbasierten Lösung?

Ausreichende Flexibilität gewährleistet Anlagenbetrieb in jeder Situation

Damit Kohlekraftwerke hohe Minderungsraten für saure Luftschadstoffe wie HCl, SO2 und SO3 erzielen können, müssen sie oftmals in teure Systeme zur Luftemissionskontrolle investieren. Diese bieten jedoch nicht immer die genügende Flexibilität, wenn der Brennstoff geändert oder die Emissionsgrenzwerte verschärft werden.

Wärme- und Stromerzeuger können so mit Herausforderungen konfrontiert sein, die den Anlagenbetrieb gefährden. Das flexiblere SOLVAir®-Verfahren kann dabei helfen, diese Probleme zu vermeiden.

Umfassende Kontrolle der SO2-Konzentration

Case study - Coal power plant in USA - SOLVAir

Mit SOLVAir® können Kohlekraftwerke die SO2-Konzentration besser überwachen - entweder als eigenständige Lösung oder in Kombination mit nachgeschalteter Nasswäsche. Zudem besitzt die Lösung eine deutlich höhere Reaktivität gegenüber SOx als calciumbasierte Sorptionsmittel. Dadurch sinkt der Sorptionsmittelverbrauch, es fallen weniger Reststoffe an und das wiederum bedeutet geringere Logistikkosten.