ARA PUSTERTAL AG Die wichtigsten Fakten und Zahlen - 2021

  • Die Verbrennungsanlage in Tobl (im Nordosten Italiens) behandelt den Schlamm aus fünf Kläranlagen im Pustertal (Val Pusteria).
  • Die fünf Kläranlagen verarbeiten im Durchschnitt jährlich rund 12,4 Mio. Kubikmeter Abwasser.
  • 24 kt getrockneter Haushaltsklärschlamm wurden im Jahr 2018 bei einer Gesamtkapazität von 26 kt/Jahr verbrannt
  • Layout Rauchgasbehandlung: SOLVAir® S300 + Gewebefilter
  • Die im Block erreichten Emissionswerte liegen weit unter den zulässigen Werten

 

Die Anforderungen von H2 ARA PUSTERTAL AG

ARA Pustertal AG / ARA Pusteria SPA betreibt fünf Kläranlagen und den zugehörigen Hauptsammler mit einer Länge von 132 km und einem Einzugsbereich von 2.168 km² in einer touristischen Bergregion.

Die Anlage behandelt Abwasser für 150.000 Einwohner (30 % ständige Einwohner, 50 % Tourismus und 20 % Gewerbe) und produziert Biogas zur Energieerzeugung. Im Jahr 2018 war ARA Pustertal somit fähig, 71,1 % der benötigten Energie selbst zu erzeugen.

Hohe Minderung von SOx-Schadstoffen

Die Anlage von ARA in Tobl muss über 95 % des eingehenden SOx im Wege einer Trocknungsanlage ohne Schmutzwasserablauf in einer Region abbauen, die in Umweltbelangen sehr heikel ist.

Eine mit eingeschränkt verfügbarem Platz kompatible Rauchgasbehandlungsanlage

Die Rauchgasbehandlungsanlage muss mit dem geringen verfügbaren Platz kompatibel sein, da das gesamte Schmutzwasserrohr, das Belüftungssystem und die Dosieranlage sich in unterirdischen Stollen in den Bergen befinden. Weiterhin ist auch zu berücksichtigen, dass der Faulturm, mit Ausnahme des Gasbereichs, in den Fels gebaut ist. Nur die verbliebene Schlammleitung, die vollständige Gasleitung und die Schlammtrocknungs- und die thermische Schlammverwertungsanlage befinden sich um überirdischen Anlagengebäude.

 

Was SOLVAir® für ARA PUSTERTAL getan hat

Hohe Schadstoffabbauquoten

SOLVAir® hat es geschafft, den Emissionsgrenzwert für SO2 von 50 mg/Nm³ (trocken, 11 % O2) zu erreichen, um die strengen EU-Abfallverbrennungsvorschriften zu erfüllen.

ARA Pustertal setzt seit Ende 2007 Lösungen von SOLVAir® ein, um den SOx-Emissionsgrenzwert zu erfüllen, nachdem ein industrieller Probelauf mit Unterstützung von SOLVAir®-Fachpersonal durchgeführt worden war.

    “Wir arbeiten mit SOLVAir® S300, einem hochwertigen Produkt, das uns dabei unterstützt, die Emissionsgrenzwerte sicher einzuhalten. Wir sind mit dem Einsatz des Produkts äußerst zufrieden.”

    Wolfgang Kirchler
    Betriebsleiter ARA PUSTERTAL

    Die Wärmeerschließungsanlage

    Der getrocknete Klärschlamm wird in der mit einem Drehofen ausgestatteten Wärmekraftanlage mineralisiert. Von 24 736 Tonnen entwässertem behandeltem Klärschlamm verbleiben nur rund 1 344 Tonnen Inertmaterial, das recycelt und zur Deponieabdeckung verwendet wird (siehe Tabelle unten).
    Die Rauchgasbehandlungsanlage arbeitet mit SOLVAir®-Sorptionsmittel und einem Gewebefilter.

     

    ARA PUSTERIA ARA PUSTERTAL sludge incineration plant in Italy table

    Anlagen von ARA Tobl - Ein- und Ausgangsanalysen - Produkte in Tonnen (Quelle ARA)

     

    Vorteile für ARA PUSTERTAL

    Eine nachhaltige Lösung für die Umwelt

    SOLVAir® hat sich als nachhaltige Lösung in einer tourismusstrategischen Umgebung herausgestellt, die traditionell sehr empfindlich auf Umweltfragen reagiert.

    Die hohe Leistung der SOLVAir®-Lösungen und die zuverlässige Sorptionsmittellieferung haben ARA Pustertal bei ihren gewerblichen Zielsetzungen unterstützt und dazu beigetragen, dass die Anlage die gesellschaftliche Akzeptanz beibehält.

     

    Gesetzliche Anforderungen

    ARA Pustertal erfüllt bereits die neuen BREF Emissionsgrenzwerte für Müllverbrennung.
    Zu erfüllende SO2-Emissionsgrenzwerte: 

    • 1/2 Std.:   100 mg/Nm³
    • 24 Std.:  50 mg/Nm³ (trocken, 11 % O2)

    Durchschnittswerte SO2-Ausgang der Anlage (trocken, 11 % O2):

    • Betriebsjahr 2020: 41 mg/Nm³
    • Betriebsjahr 2019: 38 mg/Nm³

      "Unsere langjährige Zusammenarbeit mit ARA PUSTERTAL hat uns gezeigt, dass sie im Hinblick auf ihre Anlage auf jedes technische Detail achten. Sie haben es geschafft, ihre eigenen innovativen Lösungen zu finden. Unsere starke Zusammenarbeit begann mit dem industriellen Probelauf von SOLVAir® im Jahr 2007 und war maßgeblich, um die heutigen Ökobilanzen zu erreichen." Stefano Brivio – SOLVAir® Verkaufsleiter Italien

    Stefano Brivio
    SOLVAir® Head of Sales Italy